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Sammlung Büro- & Rechentechnik – Arbeit im Wandel - Technikmuseum Kössen

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Sammlung Büro- & Rechentechnik
Wie Rechenmaschinen, Büromaschinen und frühe Computer die Arbeit im Büro vom 19. Jahrhundert bis zur digitalen Gegenwart geprägt haben.
Rechentechnik im Überblick

Rechnen ist eine der Kernaufgaben des Büros – von der Lohnabrechnung über die Lagerverwaltung bis zur Buchhaltung. Unsere Sammlung zeigt, wie sich die Rechentechnik von mechanischen Staffelwalzenmaschinen über elektrische Addiermaschinen bis hin zu frühen elektronischen Tischrechnern entwickelt hat.

Die Geräte erzählen von Präzision und Geschwindigkeit, aber auch von der Arbeit der Menschen dahinter: von Buchhalterinnen, Sachbearbeitern und Ingenieurinnen, die Zahlenkolonnen prüften, per Hand übertrugen und schließlich am Computer weiterverarbeiteten.

Ausgewählte Rechenmaschinen
Bürogeräte und Arbeitsplätze im Bild
Historischer Schreibtisch mit Schreibmaschine und Aktenstapeln
Diktiergerät mit Mikrofon auf einem vollgestellten Bürotisch
Vervielfältigungsgerät in einem Museumsraum
Frühes Faxgerät neben Telefon auf einem Büroschrank
Metall-Aktenregale mit Ordnern und Registraturen
Vom Karteikasten zur Tabellenkalkulation

Die Sammlung Büro- & Rechentechnik schlägt eine Brücke zwischen der Sammlung Schreibmaschinen und der Sammlung Computer & EDV. Mechanische Rechenmaschinen standen oft direkt neben Schreibmaschinen, später ergänzten elektronische Tischrechner und erste PCs die klassischen Büromöbel.

Anhand der Objekte lässt sich nachvollziehen, wie Karteikästen, Durchschreibesätze und Lochstreifen schrittweise von Datenbanken, Tabellenkalkulationen und Textverarbeitung abgelöst wurden – und welche Arbeitsabläufe erstaunlich konstant geblieben sind, etwa das Prüfen, Freigeben und Archivieren von Vorgängen.

Objektgeschichten aus dem Büroalltag

Viele Geräte unserer Sammlung erzählen von konkreten Situationen im Büro: Ein schwerer Buchungsautomat erinnert an Lohnbüros, in denen Monatsabschlüsse bis spät in die Nacht gerattert wurden. Jede Fehleingabe musste mühsam korrigiert, jeder Beleg sauber abgelegt werden.

Ein Diktiergerät mit Fußschalter steht für das Zusammenspiel von Chef- und Sekretariatsarbeit: gesprochene Notizen wurden auf Band aufgenommen, später abgetippt und in Serienbriefe verwandelt. Und ein früher Büro-PC mit Tabellenkalkulation markiert den Moment, in dem viele Berechnungen vom Spezialgerät auf den Allzweckrechner wanderten – mit neuen Anforderungen an Wissen, Schulung und Bedienung.

Weiterlesen im Blog
Historische und elektrische Schreibmaschinen in einer Vitrine des Technikmuseums

Pitney Bowes AC ADAPTER

Kategorie Büro & Rechentechnik Datum 21/07/26 Lesezeit 1 Minuten
Dieses Netzteil wurde zur Stromversorgung von Geräten der Firma Pitney Bowes eingesetzt. Der Adapter liefert 24 Volt Gleichspannung bei 1,2 Ampere und erreicht damit eine Leistung von 28,8 Watt.
Historische Dokumente werden mit einem Scanner im Museumsarchiv digitalisiert

Pitney Bowes E700 series

Kategorie Büro & Rechentechnik Datum 21/07/26 Lesezeit 1 Minuten
Die Pitney Bowes E700 ist eine kompakte Frankiermaschine aus den USA, die für den Einsatz in kleinen Büros und im persönlichen Bereich entwickelt wurde. Sie besitzt eine integrierte Waage bis 2 kg und konnte das Porto direkt auf Briefe oder Frankieretiketten drucken. Je nach Ausführung wurden blaue oder rote Tintenpatronen verwendet.
Die Sammlung vor Ort erleben

Ein Teil der Sammlung Büro- & Rechentechnik ist im Technikmuseum Kössen in thematischen Gruppen aufgebaut: Rechenmaschinen, Buchungsgeräte, Büroarbeitsplätze mit Schreibmaschinen und frühen Computern. Viele Geräte können im Rahmen einer Führung vorgeführt werden, ausgewählte Exemplare dürfen Sie nach Anleitung selbst bedienen.

Besuche sind nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Schreiben Sie uns eine E-Mail an info@computeria-kössen.at oder rufen Sie uns an. Weitere praktische Hinweise, Anreiseinformationen und Details zur Terminvereinbarung finden Sie auf der Seite Besuch.

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